Archiv für Juli 2005|Monatliche Archivseite
Sommerfest zur Jahresausstellung 2005
Das Sommerfest war für uns ein Anlass, um uns ins Bewusstsein der Studenten zu bringen und gleichzeitig den Bedarf zu hinterfragen und daraus Rückschlüsse für unsere Arbeit zu ziehen. Auf der Wiese vor dem Gärtnerhaus hatten wir einen Informationsstand. Ein Objekt, was bei dem Fraternisationsworkshop entstanden ist, lud dazu ein, es körperlich zu erfahren und damit zu spielen.
Weiterhin wurden an allen Orten der Hochschule Postkarten verteilt mit der Frage: „Und was fehlt euch? … daNeben?“, die dann ausgefüllt gegen einen Plattform – Button einzutauschen waren. Eine Aktion, die reichlich Anklang fand und interessante Impulse für unsere Arbeit gab.
- Veranstalter: plattform für daNeben
- Plattformkosten: 131 EUR
Greater Chateau 5000
Greater Chateau 5000 war ein Ausstellungsprojekt zum Tag der offenen Tür der Burg 2005, initiiert von Studenten der Grafikklasse des Fachbereichs Kunst. Die Idee war, Künstlern aller Fachrichtungen eine Plattform zur Präsentation ihrer Arbeit zu ermöglichen. Mit der Plattenbau – Ruine des alten Studentenwohnheimes in der Felsenstraße wurde ein idealer Ort gefunden, der zudem auf der Linie des Rundgangs zwischen Neuwerk, Volkspark und Burg liegt. Seine endlosen Gänge auf fünf Etagen und seine genormten 20 qm und 40 qm Räume ließen ein Ausstellungskonzept zu, welches jedem Teilnehmer freie Hand in der Ausgestaltung ließ. Insgesamt haben sich ca. 50 Künstler und Designer beteiligt. Die meisten Arbeiten sind vor Ort entstanden und bezogen sich auch auf diesen. Im Ambiente der Platte waren nahezu alle künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten open air zu sehen. Die Plattform unterstützt die fachübergreifende Zusammenarbeit und beteiligte sich an den Kosten, die zur Erschließung des Bauwerks nötig waren.
- Teilnehmerzahl: ca. 50
- Veranstalter: Rüdiger Dittrich
- Plattformkosten: 214 EUR
Eine Küche für Halle
Im Sommersemester 2005 fand das selbst organisierte Semesterprojekt „Eine Küche für Halle“ statt. Die Plattform ermöglichte den Druck einer Dokumentation, das „Menü der Küche“, in 100er Auflage. Noch sind ein paar Restexemplare käuflich erwerbbar. Ein Menü ist in der Burg-Bibliothek lesbar.
Über das Projekt:Ein interdisziplinäres Semesterprojekt mit neun Designstudenten aus den Fachgebieten Industrie-Design, Glas-Keramik-Design, Textil-Design, MM/VR-Design und Innenarchitektur.
„In der Küche findet auf den paar Quadratmetern zwischen Herd und Spülmaschine das echte Leben statt.“
Die Küche ist für uns das Zentrum der Wohnung und somit der Aufenthaltsort Nummer Eins. Hier überschneiden sich die Funktionsbereiche. Hier wird gesessen, geredet, gearbeitet, gefeiert – und alles passiert am Küchentisch, dem wohl wesentlichen Möbel der Küche.Was passiert aber, wenn man die häusliche Zone verlässt?Im Stadtraum fehlt dieser multifunktionale Ort. Das wollen wir ändern und so entsteht unser Projekt. Wir werden diese Lücke füllen und eine Küche für die Stadt Halle planen. Dazu wird ein leer stehender Laden in mehreren Schritten zur Küche umfunktioniert. Der Entstehungsprozess wird Programm sein. Inhalt ist zum einen die gestalterische Arbeit im und für den Raum und zum anderen eine Auseinandersetzung mit dem öffentlichen Raum in Form von regelmäßigen Events und Aktionen im Raum.
Die Küche stand allen Interessierten offen, und wir freuten uns über eine rege Kommunikation in diesem und über diesen neuen Treffpunkt: in der Geiststrasse 24.
Seitdem die Küchentür geschlossen ist, steht das Ladenlokal wieder leer.
- Mit freundlichen Grüßen die KüchencrewMichael Antons, Claudia Diaz, Simone Harbert,Norman Hadler, Thomas Eichhorn, Annegret Lembcke, Bela Baumgardt, Sophie Püschmann, Maike Hagemann
- Plattformkosten: 300 EUR
Figurensommer 2005
Unter dem Titel „Figurensommer“ formierte sich in diesem Jahr das zweite Musik-, Theater- und Kunstfestival mit den Schwerpunkten junges Figurentheater und bildende Kunst – ein studentisches Kooperationsprojekt der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin (hfs) und der Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design Halle.Neun Tage gab es im romantischen Ambiente der Burg Giebichenstein für Kinder und Erwachsene jede Menge zu erleben, zu sehen und zu bestaunen. Täglich ab 20:00 Uhr luden junge Künstler aus dem In- und Ausland zu Musik und einem wahrhaft vielgesichtigen Puppen-, Figuren- und Maskentheater ein.Von 11:00 bis 16:00 Uhr täglich konnte die dazugehörige Openair-Galerie besucht werden. Für das leibliche Wohl war natürlich auch gesorgt: mit kühlen Getränken und kleinen Köstlichkeiten stand ein mobiler Tresen bis 24 Uhr bereit, den durstigen Nachtschwärmer zu erfrischen.
Das Figurensommer-Festival 2006 ist geplant vom 19. bis 22. Juli im Burggraben der Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design Halle.Das Anliegen des Festivals ist ein öffentlicher, soziokultureller und interdisziplinärer Kulturaustausch in Kooperation mit der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin, Abteilung Puppenspielkunst und der Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein Halle.
- Kontakt: Steffi Lampe
- www.figurensommer.de
- Plattformkosten: 250 EUR
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