Archiv für die Kategorie ‘geförderte Projekte’
kunstinbetrieb
„kunstinbetrieb“ war ein studentisches Vernetzungsprojekt, initiiert von Studenten der Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design Halle und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Kooperationspartner und Mitorganisator war der Verein HALternativ.
Der Höhepunkt des Projektes war die Kunstausstellung vom 09. bis 12. Oktober 2008, die in dem alten Fabrikgebäude in der Rudolf-Ernst-Weise-Straße 4/6 stattgefunden hat. In der Zeit vom 29. September bis zum 07. Oktober 2008 gab es in Vorbereitung zur Ausstellung das Angebot die Räumlichkeiten in dem Fabrikgebäude intensiv für spontane kleine Projekte, ortsbezogene künstlerische Arbeiten und Gemeinschaftsarbeiten zu nutzen. Begleitend zu dieser Arbeitswoche wurden Künstlergespräche mit den Ausstellenden geführt, die als Tondokumente in der Ausstellung präsentiert wurden. Der allgemeine Treffpunkt war über die gesamte Zeit das Tagungscafé im Erdgeschoss, in dem es an drei Abenden während der Ausstellung ein musikalisches Abendprogramm gab. Insgesamt haben 54 Leute ausgestellt. Vorwiegend Studenten der Burg Giebichenstein aus Kunst und Design, sowie Studenten der MLU Halle und Kunst- und Kunstgeschichtsstudenten aus Dresden, Berlin und sogar eine Studentin aus Polen.
Unterstützt wurde das Projekt von den Studentenräten der MLU und der Burg Giebichenstein, von der plattform für daNeben, HALternativ e.V., Transmedia Druck- und Werbeservice GmbH, Klöpfer Holzhandel, Backfactory und dm.
Koordinatoren:
Simon Horn – Bildhauerei, Burg (0176 – 22133037)
Tina Ehlers – Kunstgeschichte, MLU (0176 – 20437530)
E-Mail: kunstinbetrieb.08@gmx.de
Ortsbesichtigung über:
Corinna Rotert – Malerei/Textil, Burg (0162 – 7350541)
weitere Infos: www.kunstinbetrieb.de
Eine Gruppenaustellung von Studenten der HBK Braunschweig
Location: Galerie- und Kunstraum ufo, Adam-Kuckhoff-Str. 30, Halle
Dauer der Ausstellung: 18. bis 25. Mai 2008
mit Rahel Bruns, Nora Lena Meyer, E.S. Mayorga und Walter Zurborg.
Vier Studierende der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig sind vom 18. bis 25. Mai zu Gast im Galerie- und Kunstraum UFO.
Eingeladen hat die jungen KünstlerInnen der Burgstudent Sebastian Löwe, der sich von dem Besuch einen regen Austausch zwischen den StudentInnen beider Hochschulen erhofft. Es sollte die Möglichkeit geschaffen werden, die eigene künstlerische Produktion an der Kunsthochschule zu hinterfragen, sich mit anderen Positionen zu konfrontieren, auf Probleme zu stoßen, die die eigene Ausbildung nicht berücksichtigt und zur Vernetzung unter den Studierenden beitragen.
Im Rahmen dieses ehrgeizigen Vorhabens gab es am Sonntag, den 18. Mai um 16 Uhr ein KünstlerInnen-Gespräch.
Das /Finale Projekt 2006
Studierende der Burg Giebichenstein unter Leitung von Frau Prof. Andrea Zaumseil und das Thalia Theater Halle unter der künstlerischen Leitung von Christian Beck widmeten dem Thema „Schule“ ein interdisziplinäres Projekt. Ein leerstehendes Schulgebäude in Halle wurde für vier Wochen Schauplatz für Theater, Ausstellung, Installation und Performance. Die plattform für daNeben hat das /Finale Projekt mit 250 Euro unterstützt. Das Geld wurde zur Realisierung des Katalogs verwendet. Der Katalog erschien anlässlich des interdisziplinären Projekts /Finale des Thalia Theaters Halle und der Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design Halle in der ehemaligen Salzmann-Schule, Heinrich-und-Thomas-Mann-Strasse 11 in Halle, vom 17.März bis 9.April 2006. Daran beteiligt waren 15 StudentInnen aus den Fachbereichen Plastik/Metall, Malerei, Grafik, Kunstpädagogik, sowie neun weitere Gastkünstler. Das Thalia Theater brachte während der gesamten Ausstellungsdauer die Theaterstücke „Der Jasager und der Neinsager“ von Bertolt Brecht und „Frühlingserwachen“ von Frank Wedekind in den Räumen des Schulgebäudes zur Aufführung.
- Plattformkosten: 250 EUR
Greater Chateau 5000
Greater Chateau 5000 war ein Ausstellungsprojekt zum Tag der offenen Tür der Burg 2005, initiiert von Studenten der Grafikklasse des Fachbereichs Kunst. Die Idee war, Künstlern aller Fachrichtungen eine Plattform zur Präsentation ihrer Arbeit zu ermöglichen. Mit der Plattenbau – Ruine des alten Studentenwohnheimes in der Felsenstraße wurde ein idealer Ort gefunden, der zudem auf der Linie des Rundgangs zwischen Neuwerk, Volkspark und Burg liegt. Seine endlosen Gänge auf fünf Etagen und seine genormten 20 qm und 40 qm Räume ließen ein Ausstellungskonzept zu, welches jedem Teilnehmer freie Hand in der Ausgestaltung ließ. Insgesamt haben sich ca. 50 Künstler und Designer beteiligt. Die meisten Arbeiten sind vor Ort entstanden und bezogen sich auch auf diesen. Im Ambiente der Platte waren nahezu alle künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten open air zu sehen. Die Plattform unterstützt die fachübergreifende Zusammenarbeit und beteiligte sich an den Kosten, die zur Erschließung des Bauwerks nötig waren.
- Teilnehmerzahl: ca. 50
- Veranstalter: Rüdiger Dittrich
- Plattformkosten: 214 EUR
Eine Küche für Halle
Im Sommersemester 2005 fand das selbst organisierte Semesterprojekt „Eine Küche für Halle“ statt. Die Plattform ermöglichte den Druck einer Dokumentation, das „Menü der Küche“, in 100er Auflage. Noch sind ein paar Restexemplare käuflich erwerbbar. Ein Menü ist in der Burg-Bibliothek lesbar.
Über das Projekt:Ein interdisziplinäres Semesterprojekt mit neun Designstudenten aus den Fachgebieten Industrie-Design, Glas-Keramik-Design, Textil-Design, MM/VR-Design und Innenarchitektur.
„In der Küche findet auf den paar Quadratmetern zwischen Herd und Spülmaschine das echte Leben statt.“
Die Küche ist für uns das Zentrum der Wohnung und somit der Aufenthaltsort Nummer Eins. Hier überschneiden sich die Funktionsbereiche. Hier wird gesessen, geredet, gearbeitet, gefeiert – und alles passiert am Küchentisch, dem wohl wesentlichen Möbel der Küche.Was passiert aber, wenn man die häusliche Zone verlässt?Im Stadtraum fehlt dieser multifunktionale Ort. Das wollen wir ändern und so entsteht unser Projekt. Wir werden diese Lücke füllen und eine Küche für die Stadt Halle planen. Dazu wird ein leer stehender Laden in mehreren Schritten zur Küche umfunktioniert. Der Entstehungsprozess wird Programm sein. Inhalt ist zum einen die gestalterische Arbeit im und für den Raum und zum anderen eine Auseinandersetzung mit dem öffentlichen Raum in Form von regelmäßigen Events und Aktionen im Raum.
Die Küche stand allen Interessierten offen, und wir freuten uns über eine rege Kommunikation in diesem und über diesen neuen Treffpunkt: in der Geiststrasse 24.
Seitdem die Küchentür geschlossen ist, steht das Ladenlokal wieder leer.
- Mit freundlichen Grüßen die KüchencrewMichael Antons, Claudia Diaz, Simone Harbert,Norman Hadler, Thomas Eichhorn, Annegret Lembcke, Bela Baumgardt, Sophie Püschmann, Maike Hagemann
- Plattformkosten: 300 EUR
Figurensommer 2005
Unter dem Titel „Figurensommer“ formierte sich in diesem Jahr das zweite Musik-, Theater- und Kunstfestival mit den Schwerpunkten junges Figurentheater und bildende Kunst – ein studentisches Kooperationsprojekt der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin (hfs) und der Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design Halle.Neun Tage gab es im romantischen Ambiente der Burg Giebichenstein für Kinder und Erwachsene jede Menge zu erleben, zu sehen und zu bestaunen. Täglich ab 20:00 Uhr luden junge Künstler aus dem In- und Ausland zu Musik und einem wahrhaft vielgesichtigen Puppen-, Figuren- und Maskentheater ein.Von 11:00 bis 16:00 Uhr täglich konnte die dazugehörige Openair-Galerie besucht werden. Für das leibliche Wohl war natürlich auch gesorgt: mit kühlen Getränken und kleinen Köstlichkeiten stand ein mobiler Tresen bis 24 Uhr bereit, den durstigen Nachtschwärmer zu erfrischen.
Das Figurensommer-Festival 2006 ist geplant vom 19. bis 22. Juli im Burggraben der Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design Halle.Das Anliegen des Festivals ist ein öffentlicher, soziokultureller und interdisziplinärer Kulturaustausch in Kooperation mit der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin, Abteilung Puppenspielkunst und der Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein Halle.
- Kontakt: Steffi Lampe
- www.figurensommer.de
- Plattformkosten: 250 EUR
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