Formate
Vorträge
Das reguläre Lehrangebot deckt nicht alle Interessensnachfragen von Studierenden ab. Daher haben wir uns vorgenommen, auf unbürokratischem Wege sowohl auf aktuelle Bedürfnisse, als auch längerfristige, immer wiederkehrende Themenwünsche, die nicht von der Hochschule geleistet werden, einzugehen. Wir ersetzen aber nicht die Aufgaben der Hochschule. Unser Ziel ist, spannende Referenten, das können freiberufliche Künstler / Designer sein, Theoretiker von anderen Hochschulen oder auch Vortragende aus zunächst völlig abwegigen Gebieten, für unsere Vortragsreihe zu gewinnen. Die Anregungen und Referatvorschläge sollen aus der Studentenschaft kommen und mit Hilfe der Plattform realisiert werden.
Workshops
In diesem Projekt erhalten Studenten und Dozenten beider Fakultäten Kunst und Design die Möglichkeit, sich näher kennen zu lernen, zusammen zu arbeiten und Arbeitsmethoden sowie Auffassungen gestalterischer und konzeptionellerer Art auszutauschen. Diese Begegnungsmöglichkeiten schaffen wir in Form von Workshops, die in der Regel von je einem Dozenten aus Kunst und Design gemeinsam begleitet werden.
Konkurrenz belebt das Geschäft
Wir wollen wissen, wie Kunst- und Designstudenten an anderen Hochschulen studieren, wie sie ihr kreatives Profil entwickeln und wie weit sie dieses bereits professionalisiert haben. In loser Folge können Studenten und Absolventen eingeladen werden, sich und ihre Arbeiten vorzustellen. Damit wollen wir einen doppelten Blick über den Tellerrand wagen: Einerseits werden Arbeiten präsentiert, die an anderen Hochschulen entstehen und wir erhalten damit auch Einblicke in deren Lehre und Rahmenbedingungen, andererseits werden die Perspektiven in unserer eigenen Hochschule erweitert, weil die Präsentationen in verschiedenen Werkstätten und Lehrräumen stattfinden sollen.
Wettbewerbe
Wir finden es wichtig, wenn auch innerhalb unserer Hochschule von Studenten Wettbewerbe ausgeschrieben werden. Diese ermöglichen den Studierenden den Vergleich untereinander, sie fördern originelle Ideen und nötigen zu materieller Umsetzung. Gleichzeitig wird durch die Sammlung der Wettbewerbsbeiträge an unserer Hochschule ein reicher Fundus von Ideen, künstlerischen Arbeiten usw. angelegt, mit der die Hochschule an die Öffentlichkeit treten kann. Und zu guter Letzt macht die Beteiligung an einem Wettbewerb Spaß. Deshalb haben wir uns vorgenommen, zu hochschulinternen Wettbewerben anzuregen. Eine Beteiligung der Studenten sowohl aus Kunst und Design ist erwünscht und wird im jeweiligen Wettbewerbskonzept berücksichtigt. Eine aus Studenten und Hochschullehrern sowie eventuellen externen Gutachtern zusammengestellte Jury sorgt für notwendige Professionalität bei der Bestimmung der Preisträger. Die Wettbewerbe werden in unregelmäßigen Zeitabständen ausgeschrieben.
Publikationen
Alle geförderte Projekte werden durch Veröffentlichungen, die in der Hand der Studenten liegen, belegt. Mindestens ein Exemplar geht als Schenkung an die Hochschulbibliothek und ist im OPAC unter “plattform für daneben” zu finden. Dieser Rechenschaftsbericht ist ebenfalls in der Hochschulbibliothek hinterlegt.
Außerdem können wir uns vorstellen einmal jährlich einem einzelnen Studenten oder einer Studentengruppe eine Publikation zu ermöglichen. Eine Arbeit jeglicher Art, beispielsweise ein Werkbericht, ein Projekt, ein Tagebuch, eine Theoriearbeit wird veröffentlicht. Transparenz zwischen den Arbeitsgebieten der Studenten soll verstärkt und der interdisziplinäre Austausch hierdurch gefördert werden. Die plattform fungiert als Herausgeber dieser Publikationen. Die entstandenen Veröffentlichungen werden jeweils in allen Fachbereichen verteilt, von der plattform archiviert und bei Informationsveranstaltungen zur Ansicht präsentiert. Die Autoren erhalten einen von der plattform festgelegten Etat. Die Gestaltung der Publikation liegt im Ermessen der Studenten.